Ganz am Anfang der Planungen rund um das DJ-Arrangement auf der eigenen Feier kommt oft eine ganz grundsätzliche Frage auf: Was kostet ein Hochzeits-DJ? Dieser Frage wollen wir im Folgenden einmal nachgehen und etwas Licht ins Dunkel der Kostenkalkulationen und Angebotsberechnungen lassen, sodass ihr beim Thema „DJ Hochzeit Kosten“ gleich einen Schritt weiter seid!
Einen Preis für einen DJ festzulegen ist dabei in der Tat nicht einfach, dies ist auch der Grund dafür, dass wir auf unserer Website keine Preise auflisten, jeder Kunde, jede Anfrage und jedes Engagement wird individuell kalkuliert. Folgende Punkte fließen dann in die Angebotserstellung ein:

  • Datum
    Das Datum bestimmt maßgeblich den Grundpreis des Arrangements, hier lässt sich grob zwischen der Hochzeitssaison (Mai bis Oktober) und den übrigen Monaten im Jahr (November bis März) unterscheiden. Insbesondere an den Samstagen der klassischen Hochzeitsmonate Mai und August ist die Nachfrage nach langjährig erfahrenen DJs sehr hoch, danach folgenden die Termine am Freitag und auch an Donnerstagen wird für Polterabende häufig angefragt. Ebenso nicht zu vergessen sind die Abende an/vor Brücken- und Feiertagen wie Gründonnerstag, über Pfingsten oder auch am 03. Oktober.

 

  •  Dauer der Einsatzzeit / Anfahrt
    Addiert man eine übliche Spielzeit eines DJs für eine private Feier mit der Dauer des Auf- und Abbaus und der Zeit für die Anfahrt, so kommt man nicht selten auf Einsatzzeiten jenseits der 12 Stunden. Muss dann noch ein Auto vorab be- und nach dem Event entladen werden, so kann man gut nachvollziehen, dass viele DJs nach einem erfolgreichen Auftritt auch gerne in den wohlverdienten Feierabend gehen. Klassischerweise startet der DJ mit dem Aufbau ab frühestens 14 Uhr, um für einen Sektempfang ab 16 Uhr bereit zu sein. Hier sind es insbesondere die Verlängerungsstunden nach „vorne raus“, die ein Arrangement kostenaufwendiger machen, da diese den Tag doch deutlich in die Länge ziehen. Von daher werden hier auch „open end“-Pakete teurer, wenn diese bereits früher beginnen.

 

  • Technischer Aufwand
    Mit Blick auf die Technik lassen sich viele Feiern in verschiedene Pakete nach der Personenzahl einteilen: Bis circa 100 Personen ist meist das kleinste Set im Angebot, darauf folgt der Bereich bis 150 bzw. 200 Personen und alles darüber hinaus. In jedem Setup lässt sich die Ton- und Lichtanlage finden, die Technik, die der DJ selber benötigt (Mischpult, Laptop, etc.), ein Funkmikrofon und die komplette Verkabelung. Optional ist natürlich noch ein Ambiente- bzw. Galalicht für die Location zu buchen, Technik für die Begleitung einer freien Trauung, zusätzliche Beschallung oder Beleuchtung für den Außenbereich oder Dinge wie eine Fotobox.

 

  • Location
    Insbesondere neue Lokalitäten können für einen DJ manchmal eine (böse) Überraschung mit sich bringen: Ob fehlende Steckdosen, ein Saal im ersten Stock, der nur über eine Treppe zu erreichen ist oder unendlich lange Laufwege in einem Tagungshotel: Dieser Mehraufwand wird von manchen Kollegen extra berechnet, ist in der Regel aber häufig pauschal mit eingeplant.

Und was kostet nun ein DJ?
All die vorab beschriebenen Dinge bedenkt ein DJ, wenn er eine Anfrage bekommt, ein letzter Punkt, der wohl wichtigste aber, wurde hier bisher noch nicht angesprochen: Die Bekanntheit und Erfahrung des Kollegen: Wer lange, also über fünf bis zehn Jahre, am Markt ist, hat in der Regel eine hohe Empfehlungsquote durch ehemalige Kunden, Kooperationspartner in Gastronomie und Hotellerie und Hochzeitsplaner und kann so höhere Preise durchsetzen. Diese liegen dann in der Regel zwischen 600-1000,- € für ein komplettes Arrangement mit 12 Stunden+, inklusive einem kleinen Paket Technik und einer persönlichen Vorbesprechung. Neulinge in der DJ-Szene, oft mit minderwertiger Technik und ohne Gewerbe und Rechnung unterwegs lassen sich natürlich auch für Komplettpreise unter 500,- € bei eBay Kleinanzeigen finden, hier sollte man aber vorsichtig sein: fehlende Erfahrung, eine ungenügende Musiksammlung und generelle Unzuverlässigkeit durch fehlende Routine können einen Abend schnell negativ beeinflussen.

Und eine Agentur macht das Ganze noch einmal teurer?
Hin und wieder hört man von dem Aspekt, dass ein DJ bei einer Agentur teurer wäre, als wenn man ihn direkt buchen würde, was so allerdings grundsätzlich nicht richtig ist. Wenngleich hier Kosten für Mitarbeiter und ein Büro mitgetragen werden müssen, sind diese auf das einzelne Arrangement runtergerechnet als sehr gering zu betrachten, darüber hinaus macht die Arbeit in einer Agentur für viele DJs den Job kostengünstiger: Technik kann an freien Wochenenden auch von anderen Kollegen genutzt werden, Transporter können sich geteilt werden und im Krankheitsfall steht ein Kollege bereit, der den Abend „retten“ kann. Daher ist dies kein grundlegender Unterschied bei der Preisgestaltung.

 

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